Und hier laufen die beiden Fäden dieses Porträts zusammen. Nicht nur die erste Mannschaft spielt in spized: Auch die Damen, das Regionalliga-Team und einige Nachwuchsteams tragen inzwischen dieselben Trikots, weitere Sätze älterer Jahrgänge werden gerade ausgetauscht.
Für die Ausstattung macht die Liga dabei einen Unterschied. Das Bundesligateam wird jährlich neu ausgestattet, die Trikots tragen Spielernamen. In den unteren Ligen stellt der Verein jeder Mannschaft einen Trikotsatz, der dann über mehrere Jahre hält.
Und das Reglement hatte im ersten Jahr Rückfragen. Es ging um die Erkennbarkeit der Rückennummern, konkret um die Sieben und die Eins, sowie um das Libero-Trikot, das neu gemacht werden musste. Aufgefallen ist das nicht dem Verein, sondern den Schiedsrichtern. Der Kern: Zwei Trikotsätze dürfen nicht dasselbe Farbschema invertieren, sondern müssen klar unterscheidbar sein. Ab der zweiten Saison gab es keine Probleme mehr. Die gelben Trikots, die auf manchen Fotos zu sehen sind, sind übrigens kein dritter Satz, sondern das Libero-Set.
Über das Design hat nicht der Vorstand entschieden: Der Verein hat eine Design-Ausschreibung gemacht, die Mitglieder konnten aus den Vorschlägen auswählen, eine kleine Jury hat bewertet. Anschließend wurde mit Indoortrends und uns feinjustiert. Was der Vorstand entscheidet, ist die finanzielle Seite, wie viel bestellt wird.
Beim Preis war die Vorgabe eindeutig: „Wir sind ja nicht im Fußball-Trikotbereich", sagt Roscher. „Das Ziel war ein Trikot, das nicht 120 Euro kostet, sondern 30, 40 Euro. Das ist ein Sportshirt, das ist ein guter Preis." Wer als Mitglied ein eigenes Trikot mit Namen und Nummer möchte, bekommt es über das Vereinsheim bei Indoortrends, dem Teamsport-Spezialisten, über den auch der Kontakt zu uns entstanden ist. Nachbestellungen laufen inzwischen mit etwa drei Wochen Vorlauf und genau das war der Grund, warum sich der Verein überhaupt für ein eigenes Vereinstrikot entschieden hat.
Auch hier ist das letzte Wort nicht gesprochen. Der Plan, sagt Roscher, sei, irgendwann den ganzen Verein zumindest in den Spieltrikots einheitlich auszustatten. Kindergrößen gibt es, es ist eine Frage des Budgets — gestaffelt über die kommenden Spielzeiten.
Für uns bei spized ist das eine Bestätigung: Ein Verein, der ehrenamtlich eine Zweitligamannschaft trägt und gleichzeitig in fünf Altersklassen um deutsche Meisterschaften spielt, rechnet bei der Ausstattung anders als ein einzelnes Team. Nachbestellbar über Jahre, bezahlbar für Familien, einheitlich über 20 Mannschaften hinweg. Der erste Sieg der Saison ist eingefahren. Wir wünschen den L.E. Volleys eine erfolgreiche Spielzeit und dem Nachwuchs die nächste Medaillensammlung.