Berliner TSC und LSC Köln gewinnen den Best Practice Award 2026 der IG Handball

Der Berliner TSC und der Longericher SC Köln sind die Gewinner des Best Practice Award 2026 der IG Handball. Ausgezeichnet wurden zwei Projekte, die auf unterschiedliche Weise zeigen, wie Vereine den Handball weiterentwickeln und neue Menschen für den Sport begeistern können.

Mit dem Best Practice Award 2026 zeichnet die IG Handball bundesweit zwei Vereine aus, die mit Engagement und guten Ideen den Handball voranbringen. spized unterstützt den Award. Der Longericher SC wurde für seine Grundschul-Liga ausgezeichnet. Foto: Longericher SC

"Resonanz hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen"

Gesucht wurden Ideen mit Vorbildcharakter – Projekte, die Wirkung entfalten und gleichzeitig anderen Vereinen als Inspiration dienen können. Entscheidend für die Jury waren dabei nicht die Größe eines Vereins oder das verfügbare Budget, sondern die Wirkung der Projekte und die Frage, was andere Vereine daraus lernen können.

"Die Resonanz auf den Best Practice Award hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen", sagt Marco Kehrenberg, Vorstandsmitglied der IG Handball. "Wir haben unglaublich viel Engagement, Kreativität und Leidenschaft erlebt. Ehrlich gesagt hätten wir am liebsten deutlich mehr Projekte ausgezeichnet. Deshalb überlegen wir gemeinsam mit unseren Partnern bereits, wie wir auch weiteren Initiativen eine größere Bühne geben können."

Berliner TSC setzt ein Zeichen gegen Diskriminierung

In der Kategorie „Engagement im Handball“ überzeugte der Berliner TSC mit seinem Projekt TRAuM – Teams für Respekt, Awareness und Menschlichkeit. 

Ausgangspunkt war ein rassistischer Vorfall, den die Frauenmannschaft im Jahr 2024 erleben musste. Der Verein entschied sich bewusst dagegen, diesen als Einzelfall zu behandeln. Stattdessen entwickelte die Handballabteilung gemeinsam mit externen Expertinnen und Experten ein umfassendes Awareness-Konzept mit geschulten Ansprechpersonen, klaren Meldewegen, Workshops sowie Informationsmaterialien und Leitfäden für den Vereinsalltag. Die entwickelten Materialien stellt der Berliner TSC inzwischen auch anderen Vereinen zur Verfügung.

Der Berliner SC setzt mit seinem Projekt ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung. Foto: Berliner TSC
"Der Berliner TSC hat gezeigt, wie aus einer schwierigen Erfahrung etwas entstehen kann, das den gesamten Handball weiterbringt", sagt Kehrenberg. "Die Jury hat besonders beeindruckt, dass der Verein konkrete Hilfestellungen entwickelt hat, von denen auch viele andere Vereine profitieren können."

LSC Köln bringt den Handball dorthin, wo Kinder sind

In der Kategorie „Handball für alle“ setzte sich der Longericher SC Köln mit seiner Grundschul-Liga Handball Köln durch.

Gemeinsam mit Schulen, Lehrkräften, der Stadt Köln und starken Partnern aus der Wirtschaft bringt der Verein den Handballsport direkt in den Sportunterricht. Kern des Projekts ist eine achtwöchige Unterrichtsreihe für dritte Klassen mit anschließendem Abschlussturnier. Bereits im ersten Projektjahr nahmen 20 Grundschulen, mehr als 1.000 Kinder aus acht Kölner Stadtbezirken teil. Rund 840 Kinder kamen dabei erstmals überhaupt mit dem Handballsport in Berührung. Gleichzeitig erhalten Lehrkräfte Materialien und Fortbildungen, um die Inhalte langfristig eigenständig im Unterricht weiterzuführen. 

Der Longericher SC gewann den Best Practice Award 2026 in der Kategorie „Handball für alle“.
Der Longericher SC gewann den Best Practice Award 2026 in der Kategorie „Handball für alle“. Foto: Longericher SC

Die Jury überzeugte vor allem die konsequente Weiterentwicklung des Formats „Grundschul-Liga“: Der LSC Köln verbindet sportliche Förderung mit Integration und Inklusion, qualifiziert Lehrkräfte für eine nachhaltige Verankerung im Schulalltag und schafft gemeinsam mit Schulen, Kommune und starken Partnern aus der Wirtschaft ein Netzwerk, das weit über den Handballsport hinaus Wirkung entfaltet.

"Die Grundschul-Liga zeigt eindrucksvoll, wie Handball Menschen zusammenbringen kann", sagt Kehrenberg. "Das Projekt erreicht Kinder, die den Sport vorher oft noch gar nicht kannten, verbindet Schülerinnen und Schüler aus ganz unterschiedlichen Lebensrealitäten und zeigt, was möglich wird, wenn ein Verein starke Partner für eine gemeinsame Vision begeistert. Genau dieser Netzwerkgedanke macht das Projekt zu einem Best Practice, von dem viele andere Vereine lernen können."

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Attraktive Gewinnerpakete

Als Partner des Awards stattet spized jeden Gewinnerverein mit einem individuell gestalteten Trikotsatz aus. Darüber hinaus dürfen sich die ausgezeichneten Vereine über ein Preisgeld von jeweils 1.500 Euro, gestiftet von Toni Mester (DVAG), sowie 150 individuell gestaltete Teamsocken von nahtstelle freuen. 

spized bedankt sich bei allen Bewerbern. Der Award hat gezeigt, mit wie viel Engagement, Kreativität und Leidenschaft in den verschiedenen Vereinen gearbeitet wird und der Handballsport vorangebracht wird.

Ihr seid  beim Best Practice Award leider leer ausgegangen? Das ist natürlich schade, aber kein Grund, auf ein individuelles Trikotdesign zu verzichten. 

 Hat es beim Best Practice Award dieses Mal nicht für einen Gewinn gereicht? Das ist natürlich schade, wir finden aber, dass jede gute Vereinsarbeit ein starkes Trikot verdient. Wenn ihr eure Mannschaft mit einem individuellen Trikotsatz ausstatten möchtet, könnt ihr eure Wunschtrikots ganz einfach in unserem 3D-Konfigurator selbst gestalten. Vereinsfarben, Sponsorenlogos oder persönliche Details – eurer Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

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