Vorteile
Beim Flockdruck wird das Motiv aus farbigen Folien ausgeschnitten und auf das Trikot geschweißt. Bei diesem Druckverfahren erhält das Textil eine plüschartige Oberfläche. Die Druckfolie ist mit durchschnittlich 0,5 mm etwas dicker, sodass das Motiv gut auf dem Stoff zu platzieren ist. Weil die verfügbare Farbpallette bei diesem Druckverfahren eingeschränkt ist, erzielen einfarbige Texte, Schriften oder Nummern beim Flockdruck ein respektables Ergebnis. Auch kleine einfach gehaltene Motive und Logos lassen sich mit Hilfe dieses Verfahrens gut präsentieren. Darüber hinaus passt das stoffartige Fasermaterial sehr gut zu Baumwolltextilien – auf anderen Materialien (z. B. Polyester), was häufig in Sporttrikots eingearbeitet ist, erreicht der Flock optisch eher einen unvorteilhaften Kontrast. Das Flockdruckverfahren bieten viele Anbieter im Einzelhandel oder in Online-Shops an – du wirst also schnell fündig, wenn du dein Trikot beflocken lassen möchtest. Hier die Vorteile des Flockverfahrens auf einem Blick:
- Gute Ergebnisse bei Texten, Nummern und einfachen Logos.
- Das stoffartige Fasermaterial eignet sich sehr gut für Baumwollmaterialien.
- Die Verfügbarkeit ist durch Online-Shops und Einzelhändler sehr hoch.
- Kleine Auflagen sind finanziell erschwinglich.
Nachteile
Der Flockdruck erzielt solide Ergebnisse und ist damit ein sehr beliebtes Verfahren, um Trikots oder Textilien zu veredeln. Das Flockdruckverfahren stößt aber an einigen Punkten an seine Grenzen. Hier haben wir für dich einige Nachteile des Flockdrucks zusammengefasst:
- Eingeschränkte Farbpalette: Generell kann das Flockdruckverfahren nicht mehr als 3 Farben pro Motiv verarbeiten.
- Eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten: Auch besonders große oder filigrane Motive sind beim Flockdruck nur schwer ansprechend darzustellen.
- Vektorgrafik: Das Motiv muss als Vektorgrafik (Dateiformate: .EPS, .AI, .SVG, oder .CDR) zur Verfügung gestellt sein – Motive in einer gewöhnlichen PDF reichen an dieser Stelle nicht aus, weil andere Programme beim Drucken zum Einsatz kommen.
- Haltbarkeit: Die meisten Flockdruck-Trikots sind zwar waschmaschinentauglich und halten auch eine gewisse Zeit. Irgendwann kommen die Fasern aber an die Grenze der Belastbarkeit, sodass diese „brechen“. Die Folge: Der Flock löst sich vom Trikot.
- Tragekomfort: Die Flockfolie ist sehr dick und weniger flexibel. Auf dicken, schweren Stoffen wie z. B. Sweatshirts ist das beim Tragen nicht wirklich spürbar. Auf dünnen Stoffmaterialien wie z. B. Trikots ist der Tragekomfort aufgrund der dicken Flockfolie allerdings deutlich geringer.
- Zeitaufwand: Das Flockdruckverfahren ist sehr aufwendig, sodass du mit mehreren Wochen Produktions- bzw. Lieferzeit rechnen musst.
- Preis: Beim Flockdruck wird jede Komponente (Nummer, Name, Motiv, Text) vereinzelt auf das Trikot geschweißt – das nimmt Zeit in Anspruch, die bekanntlich Geld kostet. Beim Flockdruck musst du deshalb in der Regel einen Aufpreis für jede einzelne Flock-Komponente bezahlen.