Die 5 Säulen des Fundraising auf einen Blick
Wer es eilig hat, bekommt hier die Kurzversion. Die Details, Erstmaßnahmen und realistischen Erträge zu jeder Säule folgen im Verlauf des Artikels.
- Sponsoring: Werbeleistung gegen Geld. Aufwand hoch, Zeithorizont mittel.
- Crowdfunding: Die Community finanziert ein konkretes Projekt. Aufwand mittel, Zeithorizont kurz.
- Spenden: Zuwendungen ohne Gegenleistung, oft mit Quittung. Aufwand niedrig, Zeithorizont laufend.
- Förderungen und Zuschüsse: Mittel von Staat, Verbänden oder Stiftungen. Aufwand sehr hoch, Zeithorizont lang.
- Mitgliedsbeiträge und Eigenleistung: Die planbare Basis-Säule. Aufwand niedrig, Zeithorizont laufend.
Definition: Was ist Fundraising eigentlich?
Fundraising ist nicht der schickere Ausdruck für Sponsoring. Der Begriff fasst alle Methoden zusammen, mit denen ein Verein finanzielle Mittel beschafft. Das bedeutet: Fundraising beinhaltet die klassische Mitgliedsgebühr sowie die Sechs-Wochen-Crowdfunding-Kampagne für neue Trainingsbälle. Sponsoring ist also nur eine von mehreren Säulen, nicht das Ganze.
Diese Unterscheidung ist mehr als sprachliche Pingeligkeit. Wer Fundraising mit Sponsoring gleichsetzt, hat in der Regel nur einen Hebel im Werkzeugkasten. Bricht der Hauptsponsor plötzlich weg fehlt sofort der größte Posten auf der Einnahmenseite. Vereine, die strategisch denken, bauen ihre Finanzierung deshalb auf mehreren Säulen auf. Wenn eine kippt, tragen die anderen weiter.
Übrigens: Wer die fünf Säulen kompakt für die nächste Vorstandssitzung mitnehmen will, findet am Ende des Artikels unseren Fundraising-Spickzettel als kostenlosen Download. Eine DIN-A4-Seite, alle wichtigen Erstmaßnahmen, fertig zum Ausdrucken.