Die Rugby Regeln einfach erklärt
Im Vergleich zum American Football sind die Rugby Regeln sehr überschaubar, sodass es selten zu Regelverstößen kommt. Die wichtigste Grundregel: Der Ball darf mit den Händen nur nach hinten gepasst bzw. geworfen werden. Vorwärtspässe sind nur durch das Schießen mit dem Fuß erlaubt. Sobald gegen die Passregel verstoßen wird, ist ein sogenanntes „Gedränge“ auszuführen. Beim Gedränge versuchen jeweils acht Spieler in gebückter Haltung die gegnerische Mannschaft wegzuschieben, um den zunächst freien Ball für das eigene Team zu erobern. Zwei Mannschaften zu je 15 Spielern stehen auf dem Spielfeld, um mehr Punkte zu erzielen als der Gegner. Zusammengefasst ergeben sich beim Rugby folgende Grundregeln:
- Der Spielball darf mit den Füßen gekickt und mit den Armen geworfen bzw. getragen werden.
- Beim Werfen ist ausschließlich ein Rückwärtspass erlaubt.
- Das Kicken ist grundsätzlich in jede Spielrichtung erlaubt.
- Spieler ohne Ball dürfen nicht attackiert werden. Das sogenannte „Tackling“ ist nur gegen ballbesitzende Spieler erlaubt.
- Die verteidigende Mannschaft darf den Gegenspieler klammern, festhalten und zu Boden bringen.
- Kommt der ballbesitzende Spieler mit dem Boden in Berührung (abgesehen von den eigenen Füßen), ist der Spielball für alle Spieler freigegeben. In diesem Fall darf der Spieler mit Bodenberührung den freien Spielball nicht aufgreifen.